Die Stadtbahn muss rollen! Damit täglich etwa 450.000 Hannoveraner pünktlich an ihr Ziel kommen, schuften die Mitarbeiter vom üstra-Betriebshof Glocksee von früh bis spät und stellen sich jeden Tag aufs Neue unerwarteten Problemen und Herausforderungen. Die nordreportage begleitet drei Stadtbahn-Mitarbeiter in ihrem spannenden Alltag.

Früh am Morgen schon die erste Krise: Das Betriebssystem für die Kommunikation zwischen der Leitzentrale und den Zügen ist ausgefallen. Jetzt muss schnell umdisponiert werden, damit es nicht zu starken Verzögerungen oder weiteren Störfällen in den Tunnelhaltestellen kommt.

Auf die Stadtbahnfahrerin Stefanie Klein wartet eine witterungsbedingte Herausforderung: Der Nieselregen hat sich auf die verschmutzten Schienen gelegt und binnen Minuten einen schmierigen Film gebildet, der das Bremsen der tonnenschweren Züge erheblich erschwert.

Und bei Jürgen Jeschonnek klingelt im Funkwagen den ganzen Tag das Telefon. Gibt es Probleme, schickt ihn die Leitstelle zum Ort des Geschehens. Eine Weiche ist defekt, ein Falschparker versperrt der Bahn den Weg und zum Schichtende noch ein Unfall, bei dem zum Zeitpunkt des Funkrufes noch nicht klar ist, welche Folgen er für den Stadtbahnbetrieb haben wird.

Die nordreportage zeigt den stressigen Berufsalltag von drei Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben: Hannovers Stadtbahnen störungsfrei durch den Tag zu bringen.

  • Titel: Rödeln für die Stadtbahn
  • Position: Autorin, Kamera, Schnitt & Produktion in Co-Autorenschaft
  • Auftraggeber NDR
  • Produktionsjahr 2014